Wohnen

Eine Stadt ist keine VIP-Area

Man muss es so dramatisch formulieren: München wird Gesicht und Charakter verlieren, wenn sich irgendwann nur noch Wohlhabende das Leben in dieser Stadt leisten können. Wenn Normalverdiener, wenn Familien mit Kindern, wenn Kreative, wenn alleinerziehende Mütter, wenn Handwerker, wenn all die Menschen, die eine Stadt bunt und lebendig halten, aus dieser herausgedrängt werden.

Der größte Kostenfaktor bei den meisten Münchnern und Münchnern ist unzweifelhaft die Miete. Um die Lebenshaltungskosten nicht explodieren zu lassen, muss man also zuvorderst dort ansetzen. Das heißt: wir brauchen bezahlbare Wohnungen – und die in großer Zahl. Die Leistungsbilanz der Kooperation aus CSU und SPD lässt sich da durchaus sehen. Auch dank endlich beschleunigter Planungsverfahren wurden allein im Jahr 2017 über 9.000 neue Wohnungen gebaut.

Diesen Weg des Ringens um bezahlbaren Wohnraum müssen wir in den nächsten Jahren unermüdlich weitergehen. Das Problem der immer weiter steigenden Mieten betrifft ja mittlerweile nicht nur den Großraum München. Auch andere bayerische Großstädte wie Nürnberg, Augsburg und Ingolstadt sind betroffen. Die Bezahlbarkeit von Großstädten ist zu einer gesamtbayerischen, ja zu einer gesamtdeutschen Herausforderung geworden.

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