Sicherheit

Sicherheit als Bürgerrecht

Das Bedürfnis nach Sicherheit hat meiner festen Überzeugung nach nichts mit „rechts“ oder „links“ zu tun. Es ist schlicht und einfach ein selbstverständliches Bürgerrecht, sich nicht unwohl fühlen zu müssen, wenn man spätabends alleine nach Hause geht oder radelt. Das ist das Recht einer jeden Frau, das ist das Recht eines jeden Mannes.

Deshalb finde ich es wichtig, Brennpunkte wie den Ostbahnhof, den Hauptbahnhof oder den Alten Botanischen Garten möglichst effizient zu kontrollieren. Dass München die sicherste Großstadt Deutschlands ist, hat ja gerade damit zu tun, dass hier seit jeher darauf geachtet wird, keine No-Go- Areas entstehen zu lassen. Das muss auch in Zukunft so bleiben.

Diese Haltung kollidiert meines Erachtens überhaupt nicht mit dem Lebensgefühl eines liberalen und weltoffenen Münchens, dem auch ich mich verschrieben habe. Ganz im Gegenteil. Sich sicher durch die Stadt bewegen zu können, ist die Voraussetzung dafür, frei und ausgelassen sein zu können.

Ich bin der Meinung, dass man im Münchner Sommer auf den Bürgersteig gestellt Tische oder Stühle nicht mit dem Maßband kontrollieren sollte. Ich bin dafür, die Einhaltung der Sperrstunde nicht sekundengenau mit der Stoppuhr zu kontrollieren. All das ist Teil des Münchner „Leben und leben lassen“. Die Toleranz hat aber ganz klar dann zu enden, wenn Bürger oder Besucher unserer Stadt sich bedroht oder belästigt fühlen.

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