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Gesundheit

Gründung einer Qualifizierungsgesellschaft

Der Finanzausschuss hat heute mehrheitlich beschlossen, zum 01. Juli die 100%ige Tochtergesellschaft der StKM zu gründen. Diese Qualifizierungs-Gesellschaft (StKM-QG) soll die Münchner Arbeit gGmbH – eine Tochtergesellschaft der LHM – mit der Beratung, Vermittlung und Qualifizierung der ehemaligen Krankenhausmitarbeiter beauftragen. Unbefristet angestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die nicht bei der StKM bleiben können, keine adäquate Stelle bei der LHM bekommen oder keine Abfindung möchten, gehören zum Kreis der Berechtigten. Die mögliche Verweildauer ist nach Dauer Betriebszugehörigkeit gestaffelt und liegt bei maximal fünf Jahren. In den ersten beiden Jahren werden 100 % des Gehalts gezahlt, im dritten Jahr 95 % und im vierten und fünften Jahr 90 %. Als Wechselanreize wurden Frühaustrittszahlungen und ein einmaliges Rückkehrrecht zur StKM-QG vereinbart. Auch dem Personal des städtischen Blutspendedienstes, das nach dem Verkauf nicht zum Bayerischen Roten Kreuz wechseln wollte, wird das Angebot unterbreitet, in die neue Gesellschaft zu wechseln.

Mein Kommentar hierzu:  Dieser harte Einschnitt in Form von Personalabbau ist schmerzhaft und doch notwendig, um die städtischen Kliniken mit Hilfe eines funktionierenden Sanierungskonzept zu retten. Aber wir lassen die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht einfach im Regen stehen, sondern helfen ihnen aktiv bei der Qualifizierung und Vermittlung in neue Jobs. Schließlich haben wir den Klinikbeschäftigten unser Wahlversprechen gegeben: Vermeidung von betriebsbedingten Kündigungen aufgrund der Sanierung. Es ist daher richtig, dass die Stadt hier sehr viel Zeit und Geld investiert. So wird sie ihrer sozialen Verantwortung gerecht, denn die Sanierung darf nicht auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen werden.“


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